05. Juli.2010

Titelverteidigung Ironman EM 2010 erfolgreich !

Ich bin stolz und glücklich nach einem harten Kampf meinen Titel am Ende gegen starke Konkurrenz verteidigt zu haben !

 Ein erster Bericht vom Rennen hier:

 http://www.steffny.com/artikel/ironman_frankfurt2010.htm

 Interviews nach dem Rennen auf dem Römer:

 http://www.tri-mag.de/index.php?option=com_seyret&Itemid=312&task=videodirectlink&id=316312&task=videodirectlink&id=316

 http://www.tri2b.com/specials/550-sandra-wallenhorst-ich-habe-jeden-kilometer-gerechnet.html

Bis demnächst,

Eure Sandra

 

 


30. Juni.2010

Rennwoche Ironman Germany 2010

Ich denke da steht uns allen eine echte Hitzeschlacht bevor, da sich auch die jüngsten Wettervorhersagen eindeutig auf deutlich über 30 Grad Celsius am Sonntag festlegen.

Das macht den Wettkampf für alle nicht einfacher, wenngleich mir persönlich sehr warme bis sogar Hitzebedingungen durchaus liegen. 

Meine Vorbereitung im Juni war mit dem Erklimmen des ein oder anderen Alpenpasses in St. Moritz, Ch noch mal richtig anspruchsvoll, auch wenn es dort natürlich bzgl. der Temperaturen deutlich frischer war.

Ich bin bereit, freue mich nun wirklich auf einen spannenden und hoffentlich fairen Wettkampf und wünsche den Teilnehmern, insbesondere auch den Altersklassenathleten, einen tollen Tag am Sonntag dem 4. Juli in Frankfurt !

Eure Sandra 


28. Juni.2010

Triathlon-Europameisterin Sandra Wallenhorst wird Mitarbeiterin im Sportministerium

28.06.2010 13:10, Ministerium für Inneres, Sport und Integration des Landes Niedersachsen

 "Ich freue mich, dass wir Frau Wallenhorst - eine absolute Spitzensportlerin - für das Ministerium gewinnen konnten", sagte Sportminister Uwe Schünemann am Montag in Hannover. Sandra Wallenhorst wird ab dem 1. Juli 2010 im Sportreferat des Ministeriums für Inneres und Sport neben der juristischen Begleitung relevanter Gesetzgebungsverfahren im Sportbereich (z.B. Umweltrecht, EU-Recht) insbesondere Integrationsprojekte im Sport begleiten. "Hier kann sie aufgrund ihres Bekanntheitsgrades in besonderer Weise als Vorbild für Kinder und Jugendliche dienen, selbst Sport zu treiben", so Schünemann.

 Daneben wird sie auf Grund ihrer vielfältigen, auch internationalen Erfahrungen an der Verbesserung leistungssportlicher Strukturen in Niedersachsen mitarbeiten."Die Diszipliniertheit und Zielstrebigkeit von Frau Wallenhorst drückt sich dadurch eindrucksvoll aus, dass auch nach der Geburt ihres Sohnes einige ihrer größten Erfolge feiern konnte (Siegerin 2008 des Kärnten Ironman Austria in Klagenfurt mit Unterbietung der 14 Jahre alten Bestzeit; Drittplatzierte bei den Weltmeisterschaften im Ironman Triathlon 2008 auf Hawaii; Europameisterin 2009 beim Ironman Germany in Frankfurt), so Schünemann.Zudem sei die am 01.01.1972 in Arnstadt geborene Wallenhorst gelernte Juristin und ein exzellentes Beispiel für die immer wichtiger werdende Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Als Mutter eines dreieinhalbjährigen Sohnes hat sie es trotz eines enormen Trainingsaufwandes immer wieder verstanden, sich auch auf die Familie zu konzentrieren, ohne ihre sportlichen Ziele dabei aus den Augen zu verlieren."Es ist ein Ziel der Sportpolitik des Landes, Spitzensportlern im Rahmen einer dualen Karriere den Übergang in einen Beruf entsprechend ihrer Qualifikationen zu ermöglichen", sagte der Sportminister. Anders als beispielsweise im Fußball sei es in den meisten Sportarten nicht möglich, ein ausreichendes Einkommen für das Leben nach dem Sport zu erzielen. "Als Sportminister möchte ich hier auch der Wirtschaft ein Signal geben, qualifizierten und leistungsbereiten Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern eine Anstellung in ihrem Unternehmen zu ermöglichen. Denn ich bin der festen Überzeugung, dass sie durch ihr hohes Maß an Leistungsbereitschaft, ihre hohe Motivationsfähigkeit sowie eine ausgeprägte Zielstrebigkeit und Diszipliniertheit für jeden Arbeitgeber ein Gewinn sind", so Schünemann.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Ministerium für Inneres, Sport und Integration des Landes Niedersachsen.

 


30. Mai.2010

Ironman 70.3 St.Pölten

Bei Ironman 70.3 Austria in St. Pölten belegte ich heute den vierten Platz.  Als Vorjahressiegerin unterbot ich in 4:23:13 Stunden zwar meine Zeit vom letzten Jahr, war aber insbesondere mit meinem Schwimmen überhaupt nicht zufrieden. Diese Hypothek konnte ich gegen starke Konkurrenz nicht mehr abbauen. Mein Radsplit war bis zu Km 70 mit einem Schnitt von über 40 km/h gut, auf der Abfahrt habe ich jedoch leider einige Zeit verloren. Am Ende musste ich der Holländerin Yvonne van Vlerken, der Ungarin Erika Csomor und der Schweizer Radspezialistin Karin Thürig den Vortritt lassen. Die drei vor mir waren am heutigen Tag einfach besser. Glückwunsch auch zum neuen Streckenrekord.

Jetzt geht es für mich weiter mit der Vorbereitung auf den Ironman Germany, hier werden die Karten noch einmal neu gemischt.

Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal der tollen Rennorganisation des Veranstalters des Ironman Austria 70. 3 in St.Pölten !

 

Eure Sandra

Keep on training ! 


18. Mai.2010

Duathlon Butzbach : Wallenhorst und Widmann siegen

Sandra Wallenhorst und Uwe Widmann haben im hessischen Butzbach das Rennen über die Kurzdistanz gewonnen. Aufgrund der schlechten Witterungsbedingungen wurde anstelle des geplanten Triathlons allerdings ein Duathlon (5-39-10 Kilometer) ausgetragen. Die Ironman-Europameisterin siegte nach 2:20:43 Stunden überlegen vor Miriam Weber-Pillar aus Wiesbaden. Widmann setzte sich gegen Roman Veith (Fulda) und Robert Polanik (Rockenberg) durch. Die Rennen über die Mitteldistanz gewannen Ex-Radprofi Thomas Ziegler (Hannover) und Anna Kusch (Wonnegau).

Quelle: tri-mag.de

 

 


15. Februar.2010

Wahl der besten Triathletin des Jahres 2009: Sandra Wallenhorst auf Platz Zwei

Sandra Wallenhorst wurde von den Lesern des Triathlon Magazins auf Platz Zwei der Triathlon Awards gewählt. Mit 14,4 % der Stimmen landete die Hannoveranerin noch vor der Kurzdistanz-Weltmeisterin Emma Moffatt (10,4 %) aus Australien und hinter der dreifachen Hawaii-Siegerin Chrissie Wellington. Wallenhorst gewann 2009  beim Ironman Germany den Europameistertitel nachdem sie im Mai den Ironman 70.3 Austria gewann. Im Oktober wurde sie Achte auf Hawaii.

 


12. Februar.2010

Ironman Triathlon-Europameisterin Sandra Wallenhorst erneut niedersächsische Sportlerin des Jahres

Hannover (GER) - In einer tollen Atmosphäre vor 3.000 Ballgästen, umrahmt von einem Bühnenprogramm das sich nicht verstecken muss, nahm zum zweiten Mal die für Hannover 96 startende Triathletin Sandra Wallenhorst die Auszeichnung niedersächsische „Sportlerin des Jahres“ entgegen.

Laudator Valérien Ismaël (ehemaliger Fußball-Bundesliga-Profi von Werder Bremen, Bayern München und Hannover 96) verlor nicht nur bewundernde Worte über die sportlichen Leistungen der amtierenden Europameisterin im IRONMAN und wiederholt bestplatzierten Deutschen beim IRONMAN Hawaii, er zollte der Mutter eines Sohnes im Kindergartenalter auch Respekt vor ihren Fähigkeiten im Familienmanagement.

Von den 40.315 abgegebenen Stimmen entfielen auf die Halterin der seit zwei Jahren ungebrochenen Weltbestzeit im IRONMAN  26,7% der Stimmen. Die Fußballwelt- und Europameisterin Martina Müller erhielt 24,8%, die Hockeyspielerin und Olympiasiegerin Anke Kühn 23,4%, die im Rudern aktive Christina Hennings 17,7% und Elena Walendzik vom Amateur-Boxen 7,2%.

Mit Sandra Wallenhorst freuten sich auch die anwesenden Vertreter des Landesverbandes über diese „Visitenkarte“ für Triathlon in Niedersachsen.

Sportler des Jahres wurde der Weltcupsieger und Bronzemedaillengewinner im Biathlon, Arnd Peiffer. Die Eishockeyspieler der Hannover Scorpions freuten sich über die Auszeichnung „Mannschaft des Jahres“. Durch das Showprogramm mit Auftritten des Braunschweiger Tanzsportclubs, Supertalent-Finalist Davy Kaufmann, Max&Friends mit einem 15-köpfigem Orchester führten die Moderatoren Jasmin Wiegand (RTL), Marcus Ottmer (ARD) und Oliver Seidler (Hit-Radio Antenne).

Markus Kleinostendarp - TVN

 


30. Januar.2010

Sonneninsel Mallorca - der Klassiker fürs Grundlagentraining

Und schon wieder auf Mallorca

Ja, eine ganze Woche war ich in Hannover. Dann hat es mir gereicht. Was ist nur mit diesem Winter los? Kann er nicht genug bekommen?

Jetzt sitze ich wieder mal in Palma und genieße um so mehr die 15 grad (PLUS!), den blauen Himmel und die Sonne. OK, zugegebenermaßen ist das mit dem „Genießen“ etwas eingeschränkt, wenn man sich den ganzen Tag die Kilometer reinschraubt. Aber ich bin echt froh, hier zu sein. Und bei schönem Wetter trainiert es sich nun mal einfacher. Morgen ist Ruhetag. Den habe ich mir durchaus verdient. Habe mich heute fast ins Koma trainiert. Und gestern. Und vorgestern. Morgen gibt es dann nur Schwimmen und Laufen. Gaaanz locker!

Dann noch einen Dreierblock und ab nach Hause. Heimat, deine nächste Chance! Bis Mitte Februar will ich dann ausharren. Danach geht’s wieder nach Mallorca.

Am 12. ist Sportlerball mit der Ehrung der Sportler des Jahres 2009 Niedersachsen. Titelverteidigung ist angesagt. Habt ihr mich gewählt? Danke.

Dann gehe ich jetzt mal schlafen. Regeneration. Dringend nötig.

Ganz liebe Grüße aus dem schönen Palma,

Keep on training !

Sandra

 


20. Januar.2010

Sandra Wallenhorst erneut Sportlerin des Jahres der Stadt Hannover !

Gestern Abend strömte Hannovers Sportlerwelt und Prominenz in das Theater am Aegi, um den von den Lesern der NP gewählten Sportlern des Jahres die Ehre zu erweisen. Die Sportler von Hannover 96 e. V. waren die herausragenden Gewinner.Durch die Veranstaltung, die von der lokalen Presse NP organisiert wurde, führte Hannovers bekanntester Moderator Christoph Dannowski und Wiebke Ledebrink von SAT1 Regional. Das Versprechen, das Programm in diesem Jahr in 2 Stunden zurealisieren, wurde um ca. 22 Uhr tatsächlich eingelöst.

Die Highlights waren die Vorstellung der Sportler und die Würdigung ihrer herausragenden Leistungen. Hier wurde Sandra Wallenhorst zum zweiten Mal zur Sportlerin des Jahres gewählt. Ein Titel, der stolz machen kann und zeigt, dass Triathlon im Bewusstsein der hannoverschen Zeitungsleserschaft durchaus einen Stellenwert bekommen hat.

 Text: I. Jansohn

 


17. Januar.2010

Trainingslager Südafrika und erfolgreicher Saisonstart !

Was für ein Tag und schöner Abschluß meines Trainingslagers in Südafrika !

Da habe ich jetzt also mit dem Ironman 70.3 South Africa das erste Rennen der Saison 2010 in den Beinen. Erstmal Danke für Eure zahlreichen Nachrichten und Glückwünsche über die ich mich sehr freue !

Ok, am Ende ist leider „nur“ der 2. Platz rausgesprungen, auch wenn ich bis 2 km vor dem Ziel geführt habe. Aber eines könnt ihr mir glauben: ich habe Mari Rabie die ganze Zeit im Nacken gehabt und gekämpft! Es war dann aber nicht mehr drin. Dennoch hatte ich so früh im Jahr ein sehr gutes Rennen und bin zufrieden. Schwimmen war ok, nicht gut. Nach  30 Minuten und an dreizehnter Stelle kam ich aus dem rauhen Ozean.

Auf dem Radkurs konnte ich mich mit meinem Cannondale Slice nach über 5 Minuten Schwimmrückstand bei km 68 an die Spitze des Frauenfeldes setzen und dann auch noch einen schönen Vorsprung von 3 Minuten rausfahren. Die Beine waren gut und ich bin in der aerodynamisch optimierten Sitzposition gut über den hügeligen und windanfälligen Kurs gekommen. Ich habe so den Radrekord der Strecke deutlich unterbieten können. Dieser Test unter Rennbedingungen ist eine wichtige Bestätigung der Arbeit mit meinem Zeitfahrrad Ende des vergangenen Jahres.

Das Laufen: Der Kurs ist sehr hart, hat ca. 550 m Steigung. Und das dreimal. Windig, schlechter Asphalt teilweise. Absolut kein schneller Kurs. Und da bin ich mit meinen 1:25 h im Halbmarathon sehr zufrieden. Zumal mein Lauftraining erst im Februar wieder richtig durchstartet und ich im Vorfeld mein Training umfangsreduziert und mit nur wenigen schnellen Einheiten gestaltet habe.

Dennoch: Wie Mari Rabie 2 km vor dem Ziel plötzlich angeflogen kam und wie sie auf diesem Kurs eine 1:19 laufen konnte hat mich sehr beeindruckt. Aber sei`s drum. Ich bin zufrieden und bis Juli ist noch jede Menge Zeit.

Jetzt erhole ich mich erst mal ein wenig. 10 Tage lockeres Training zur Rekompensation bevor dann wieder die ernsthafte Vorbereitung auf meine Saisonhöhepunkte in Juli und Oktober beginnt.

Leider geht es morgen Abend schon wieder nach Hause. Ich freue mich zwar sehr auf meine Familie, aber das war´s auch schon. Ich finde, wettertechnisch sind wir Deutschen doch sehr benachteiligt.

Also, ganz, ganz liebe Grüße nach Hause und bis bald,

 Eure Sandra

Keep on training

 

 


14. Januar.2010

Südafrika

Hallo zuhause,

da melde ich mich mal wieder, um euch etwas Trost in der kalten Winterzeit zu schenken und ein wenig von der afrikanischen Hitze ins kalte Deutschland zu senden.

Jetzt sind es also nur noch 4 Tage bis zum Einläuten der neuen Saison für mich. Am Sonntag morgen um 7 Uhr knallt die Startkanone zum Ironman 70.3 in East London/ Südafrika. So einen frühen Start habe ich bisher in noch keiner Saison hingelegt.

Habe hier jetzt noch einmal 2 Wochen gut trainiert und fühle mich für Januarverhältnisse schon ganz ordentlich. Sogar das Meer verliert ein wenig an Schrecken. Bisher habe ich die  Rennen eher vermieden, deren Auftakt im Meer begann. Die Wellen sind nicht so mein Ding. Da habe ich hier etwas Nachhilfe bekommen, mal gucken ob es funktioniert.

Auf die neue Radposition bin ich besonders gespannt. Endlich kann ich sie mal unter Wettkampfbedingungen austesten. Die Laufstrecke gefällt mir auch sehr gut hier. Nicht ganz leicht, aber das mag ich auch wenn meine Laufform noch ausbaufähig ist.

Wie auch immer – ich freue mich echt auf Sonntag als Abschluß meines Trainingslagers hier und das ist ein gutes Zeichen. Viele liebe Grüße nach hause und genießt den schönen weißen Winter. Hey, die Rolle hat auch was für sich. Man kann viel intensiver trainieren und das zahlt sich bald aus.... (so, jetzt muss ich aber schnell an den Strand)

Eure Sandra

 


21. November.2009

Wir sitzen alle im gleichen Boot - keep on ...

HALLIHALLO an all diejenigen unter euch, die auch gerade wieder ins Training eingestiegen sind.

Habt ihr´s gemerkt? Es flutscht einfach nicht mehr. Die Beine sind hart, der Körper träge, die Arme gleiten nicht durchs Wasser und dazu ist das Wetter auch noch alles andere als einladend. Ich bin jetzt seit zwei Wochen wieder dabei und frage mich bei jeder einzelnen Trainingseinheit wie ich jemals einen Ironman schaffen konnte. Ok, die Weihnachtsfigur ist das Eine – aber was ist das Andere? Wenn es euch also genauso geht und die Lust am Training sich irgendwie noch gar nicht wieder so richtig eingestellt hat, seid nicht traurig: es geht vielen so.

ABER: Heute hatte ich den ersten Aha-Effekt. Die kraftlastigen Bergintervalle auf dem Rad auch in der vor 3 Wochen auf der Bahn in Büttgen optimierten Sitzposition liefen sensationell (SRM-dokumentiert) . Also, geht doch! Der Tempodauerlauf gestern war ja auch nicht sooo schlecht. Kopf hoch, wird schon wieder! Der noch so tristeste November bringt dennoch auch Schönes mit sich: die Belohnungen für die ganze Schinderei im fast vergangenen Jahr. Jetzt kommen die Einladungen zu diversen Bällen, Veranstaltungen, Sportlerehrungen und so weiter. Darüber und darauf freue ich mich immer sehr.

Und vor lauter Freude habe ich auch schon wieder mein erstes Rennen der Saison 2010 geplant: Ich fliege am 02. Januar nach Südafrika ins Trainingslager und schließe das Ganze am 17.01. mit dem Ironman 70.3 in Buffalo City/East London als Trainingsrennen ab.

Und mit einem Ziel vor Augen trainiert es sich doch gleich wieder viel leichter.

Also: Ziel setzen, Wunschzieleinlauf vor dem inneren Auge abspielen und ab aufs Rad! Morgen soll es noch mal trocken bleiben.

Liebe Grüße und unglaublich viel Spaß beim Training wünscht euch eure

SANDRA

 


06. November.2009

28. Deutscher Sportpresseball in Frankfurt am Main

Einen schönen und entspannten Abend habe ich auf der traditionsreichen Ballveranstaltung in der alten Oper Frankfurt verbracht. Gemeinsam mit dem Langstreckenschwimmer Thomas Lurz, Timo Bracht und der Boxerin Susianna Kentikian als Tischnachbarn konnten wir uns neben einigem Unterhaltungswert kulinarisch verwöhnen lassen und das Tanzbein schwingen.

So langsam geht aber auch die Saisonvorbereitung 2010 wieder los, darüber aber in Kürze näheres...

Keep on swimming, cycling, running !

Eure Sandra

 


14. Oktober.2009

Mein ganz persönlicher Rennbericht...Kona 2009

ALOHA! Kona 2009 und am Ende 8. Platz. Zufrieden bin ich nach der zuvor tollen Saison und meiner guten Form allenfalls vor dem Hintergrund des Rennverlaufs. Überhaupt war der ganze 10. Oktober auch für Euch wahrscheinlich etwas enttäuschend.

Zwar bin ich einerseits froh, dass ich noch lebe, aber auf der anderen Seite bin ich mit meinem Ergebnis nach dem Hawaii-Bronzerang letztes Jahr nicht ganz glücklich. Jammern auf hohem Niveau? Vielleicht, aber ich weiß: Ich kann das besser. Das habe ich auch in dieser Saison schon gezeigt. Fünf Wettkämpfe, fünf Siege, davon mein bisher größter: Ironman Germany 2009. Klar, es kann nicht immer optimal laufen: dass das gerade hier in Kona so sein sollte, ist dennoch etwas ärgerlich.

Aber jetzt mal der Reihe nach:

Schon beim Schwimmen lief nicht alles reibungslos. Ich hatte, noch leicht gehandicapt von meinen Sturz zwei Wochen vor dem Rennen, nicht die Chance, mich in dem Gedrängel ordentlich durchzuschlagen. Na ja, dachte ich mir, auf dem Rad und beim Laufen reiße ich das wieder raus. Kein Problem.

Auf dem Rad ging es dann auch eigentlich ganz gut los. Bis Kilometer 65 habe ich 14 Frauen „eingesammelt“ und es waren ja noch fast zwei Drittel der Radstrecke zu fahren. Meine Wattleistung stimmte, zunächst. Das passt, dachte ich. Plötzlich hat es mich erwischt. Wie aus heiterem Himmel habe ich auf einem Bergabstück mit fast 60 km/h den Lenker voll nach links verrissen, fand mich auf der gegenüberliegenden Seite des Highways auf dem Seitenstreifen wieder direkt auf eine Felswand zurasend. Das war`s also, dachte ich noch. So schnell kann es gehen. Irgendwie habe ich es geschafft, den Lenker gerade noch rechtzeitig wenige Zentimeter vor der Mauer nach rechts zu reißen zurück auf den Highway und schlingerte noch etwa 200 Meter stuntmäßig über die Straße. Wie ich es geschafft habe, mich nicht auf die Klappe zu legen, ist und bleibt mir ein Rätsel. Als ich mich einigermaßen wieder gefangen hatte, immer noch nicht wusste, wie das eigentlich passiert war, sah ich das Malheur und rekapitulierte. Ich lag in den Aerobars und der rechte Pad (der Stoff über dem Gelkissen) hatte sich gelöst, so dass ich mit meinen schweißnassen Armen direkt auf das Gelkissen gekommen und voll nach vorn weggeflutscht bin. Mit Adrenalin auf 180 versuchte ich dann, wieder ins Rennen zu finden, aber der Kopf hat total blockiert. Ich habe immer wieder vor mir gesehen, was hätte passieren können. Meine Beine waren wie gelähmt, der Puls nicht mehr über 130 zu kriegen. Und dazu 110 km mit nur einem Pad im Auflieger fahren. Ich begann, langsam aufzugeben. Aber nach Hause fahren musste ich ja sowieso. Also weiter! Der Radsplit war entsprechend unbefriedigend und auch von der Wattleistung am Ende deutlich unter meinen Möglichkeiten.

Als 24. bin ich dann auf die Laufstrecke gegangen und wollte wenigstens versuchen, ob ich noch laufen kann. Aufgeben ging einfach nicht. Ich habe dann tatsächlich noch eine nach der anderen eingesammelt. Dank eines Altersklassenathleten auf der Laufstrecke (danke Daniel), der mir geholfen hat, mein Tempo zu halten und sich selbst dabei kaputt gelaufen hat, habe ich es irgendwie hinbekommen, meinen Kopf langsam wieder freizukriegen. Als noch 10 km zu laufen waren, rief mir eine Bekannte zu: noch 3 min auf die Top 10. super, dachte ich. Nur 3 min auf 10 km auflaufen! Ist ja gar nichts! Wahrscheinlich wartet die 10. Frau ja auch auf mich, bis ich komme! Mann, die jetzt noch vor mir sind KÖNNEN alle laufen! Aber ich hatte Schadensbegrenzung zu betreiben – wenigstens die Quali für nächstes Jahr wollte ich haben. Ich will wieder kommen. Ich habe da was gutzumachen.

Naja, am Ende landete ich noch auf Platz 8. Akzeptabel beim Ironman Hawaii aber nicht das, was ich mir erhofft habe. Mein Fazit ist aber wie immer: NIEMALS aufgeben! Denn das vergibst du Dir nie. Es ist unglaublich, welch großen Einfluss der Kopf in einem solchen Rennen hat. Total demotiviert bin ich auf die Laufstrecke gegangen und zum Schluss noch weit über 3 min auf 10 km aufgelaufen.

Beste Grüße an euch alle aus Maui und MAHALO fürs Daumendrücken.

Ich freue mich auf die kommende Saison !

Eure Sandra (am 20. Oktober wieder in der Heimat)

 


10. Oktober.2009

Mit grossem Kämpferherz unter die Top 10 gelaufen

Für Sandra Wallenhorst lief schon der Auftakt im 26 Grad warmen Pazifik nicht wie erwartet. Fast 13 Minuten büßte die Hannoveranerin auf den 3,9 Kilometern ein auf Zelenkova, gut acht auf Wellington. Selbst die Schweizerin Natascha Badmann und ihre Erzkonkurrentin Yvonne van Vlerken aus den Niederlanden waren vor ihr aus dem Wasser. Als sich dann nach 60 Kilometern auch noch eins der Gelkissen an ihrem Zeitfahrlenker auflöste und Wallenhorst nur knapp einem Sturz entging, war wohl aller Fluss dahin. Als 23. ging Wallenhorst auf die Laufstrecke, "brutal heiß sei es dort draußen gewesen", erzählte sie später. Immerhin: zwar liegt sie mit ihrer Marathonzeit von 3:09:24 Stunden mehr als 10 Minuten hinter der vom Vorjahr, doch weil es vielen ihrer Konkurrentinnen bei Temperaturen von über 35 Grad noch schlechter ging, reichte es für die Ironman-Europameisterin am Ende doch noch für einen Platz unter den besten Zehn der Welt.

 

 

 


08. Oktober.2009

Die letzen Tage vor dem großen Tanz

So, nun ist es nicht mehr weit bis zum Startschuss bei den Ironman-Weltmeisterschaften hier in Kona auf Big Island. Heute habe ich die große Pressekonferenz vor dem Rennen hinter mich gebracht. Anschließend bekam ich noch Besuch von der NADA und wurde zur Dopingkontrolle  gebeten.

Jetzt im Hotel ist die Devise: Beine hoch , Ruhe, Entspannung. Kohlenhydrate und ausreichend Flüssigkeit tanken ist nun ein unbedingtes "Muss" nachdem in den vergangen Tagen meine Speicher so ziemlich entleert habe.

Sonst habe ich meinen Radsturz hier gut verdaut, die Wunden an Schulter und Knie sind gut verheilt. Ich habe das Gefühl, ausreichend erholt und stark zu sein. Der Wettkampf kann kommen !

Liebe Grüße,

Eure Sandra


23. September.2009

Mit AM Sport in die Zukunft

Ab dem 01.10.2009 wird Sandra Wallenhorst mit dem neuen Hauptsponsor AMsport in die Zukunft laufen. Diese Produkte wurden speziell für den Wettkampf und Leistungssport sowie ambitionierten Breitensport entwickelt.

AMsport wird von Sportlern erfolgreich eingesetzt. u.a.: die Fußballer der DFB, die Bundesliga, Andrea Henkel, Paul Biedermann ......

Zitat: "Durch Amsport  erreicht sie eine schnelle Regenerationsmöglichkeit und spürbar weniger Muskelkater.Die Sportler, die eine gute Aminosäurenversorgung aufweisen, zeigen deutlich geringere Verletzungen...." 

(Medical Sport Network Ausgabe 01/2009)

AMSPORT


14. September.2009

Kona naht ...

Langsam wird es „heiß“. Ok, hier auf Gran Canaria ist es das sowieso. Deshalb bin ich hier, um mich auf das bevorstehende Großereignis in den glühenden Lavafeldern vorzubereiten. Aber vielmehr meine ich die „heiße Phase“. Es sind nunmehr keine 4 Wochen bis zu dem Tag, dessen Bann mich seit Monaten einnimmt. Alles dreht sich nur noch um Kona. Die Gedanken, der Blick in die Aufzeichnungen: „wie war es im letzten Jahr?“, „was habe ich damals in der Vorbereitung trainiert, welche Zeiten bin ich geschwommen, gefahren, gelaufen?“. Ich war stolz und glücklich im letzten Jahr. Es wäre toll, so einen Tag noch einmal wiederholen zu können. Ich versuche das Training ähnlich zu gestalten, mit ein paar neuen Intensitätsreizen. Das Höhenprofil Gran Canarias ist perfekt für kontrollierte kraftorientierte Einheiten auf dem Rad und auch beim Laufen. Hoffentlich klappt das und sie schlagen an. Bisher deutet einiges darauf hin. Gerade die letzten harten Laufintervalle (auf der Bahn) und mein Crescendo-Lauf haben mir noch einmal Mut gemacht. Und ich weiß, wie wichtig es ist, einen guten Marathon „hintendrauf“ zu laufen. Er kann zum Ende eines langen Tages alles entscheiden - wenn man auf dem Rad ausreichend Kraft hatte, nicht überziehen mußte und somit noch genügend Energie zum Laufen übrig hat. Also, Gran Canaria – Berge hoch (und runter) auch in der Aero-Position (mit SRM). Endlose Anstiege von nahe 0 bis auf fast 2000 m über Meeresspiegel. Hinter jeder Kurve vermutet man das Plateau, aber es ist noch lange nicht da. Der Schweiß fließt in Bächen (mir kommt es vor wie reißende Ströme), es ist HEIß! Bis zu 40 Grad. Macht sich auch sehr gut bei den langen Läufen, die ich bewusst in die Mittagszeit lege und in windgeschützten Tälern laufe, wo tatsächliche 35 Grad wie 40 erscheinen und man frisch und knusprig gebraten wieder ins Hotel zurück kommt. Was werde ich wohl mal über mich selbst denken, wenn ich alt bin und so auf mein Leben zurückblicke? Sollte ich mir rückwirkend eine Einweisung in die Klinik besorgen wegen Masochismus? Es ist schon ein Wahnsinn, was ein Mensch so alles an Quälerei einstecken kann. Und dann kommt in fast allen Interviews die Frage: „Gibt es auch Momente, in denen dir das Training KEINEN Spaß macht?“ Dann muss ich immer lachen. Hey, klingt das oben Gesagte nach permanentem Spaß ? Ich habe natürlich nicht immer Spaß! Das ist oft eine knochenharte, elende Quälerei! Der Spaß beginnt nach dem Training, wenn sich dann die wohltuende Ruhe in die müden Gliedmaßen einschleicht. Das ist ein wunderbares Gefühl, so herrlich kaputt. Einfach nur noch hinlegen, nichts tun und vor allem viel schlafen.

Na ja, und dann hätten wir da noch die Wettkämpfe. Ich brauche Erholungsphasen, mache nicht so viele Wettkämpfe, aber die ich mache, genieße ich. Ich bin ein absoluter Wettkampftyp und liebe den Leistungsvergleich. Dafür rackere ich mich das ganze Jahr ab, um endlich zeigen zu können, was ich geschafft habe. In diesem Jahr habe ich bisher nur „Einsen“ bekommen. Wenn das so weitergeht...Ok, aufwachen! Arbeit wartet.

Ich wollte mich auch nur mal kurz wieder gemeldet haben und ein paar Neuigkeiten mitteilen. Und mich bei den Leuten bedanken, die mich das ganze Jahr über ertragen mussten und mich unterstützt haben auf dem Weg hierher:

Meine Fans, meine beiden Trainer Manfred und Herbert, meine Familie, mein Verein, meine Sponsoren und besonders die tolle Unterstützung der Fa. Cannondale in den letzten Wochen ! Ohne euch wäre ich sicher nicht so weit gekommen. Und ab jetzt muss ich die letzten Schritte ganz alleine gehen. Ich werde das schon schaffen.

Ich würde mich sehr gerne am 10.Oktober bei Euch allen bedanken mit einer schönen Leistung... Lieben Dank an alle, drückt mir die Daumen und seid herzlich gegrüßt!

Eure

Sandra

 


30. Juli.2009

Sandra Wallenhorst im ZDF-Mittagsmagazin

 Am Dienstag habe ich mich auf den Weg nach Mainz zum ZDF-Mittagsmagazin gemacht. Ich wurde als Talk-Gast in die Sendung eingeladen um ein wenig über Triathletisches, die vergangenen Wettkämpfe und Privates zu erzählen. Auch der Ironman Hawaii im Oktober war natürlich ein Thema. Den Link zur Sendung hier :

 http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/806654?inPopup=true#5

 Keep on swimming, cycling, running !

 Eure Sandra  


05. Juli.2009

Ironman EM Sieg für Sandra Wallenhorst in Frankfurt

Sandra Wallenhorst hat den deutschen Triathleten zusammen mit Timo Bracht in der Männerkonkurrenz einen deutschen Doppelsieg beim Ironman Germany in Frankfurt beschert und unterbot als einzige Teilnehmerin die magische 9:00 Stundengrenze.

Wallenhorst gewann den wohl bedeutendsten Ironman-Wettkampf jenseits von Hawaii und setzte sich in fantastischen 8:58,08 Stunden gegen die Niederländerin Yvonne van Vlerken (9:03:17) durch. Sie entschied damit auch das im Vorfeld so oft beschworene Duell Deutschland gegen die Niederlande für sich. Dritte wurde, weitere drei Minuten zurück, Nicole Leder aus Darmstadt.

Die 36 Jahre alte Profi-Triathletin aus Hannover verdiente sich Ihren Sieg nach starker Radleistung mit einem taktisch perfekten Marathon-Lauf. Bei schwül-warmen und Hawaii ähnlichen Wetterbedingungen hielt sich Sandra zunächst zurück um das Rennen auf der zweiten Hälfte des Marathons deutlich für sich zu entscheiden. 

"Ich bin eigentlich ein Hitzkopf und stürme beim Marathon immer gleich los. Das wollte ich dieses Mal eigentlich auch, aber mein Trainer Herbert Steffny hat das gemerkt und mich sofort zurückgepfiffen. Das nächste Mal höre ich gleich auf ihn." so die freudestrahlende Siegerin im HR3 TV Interview unmittelbar nach dem Rennen.


24. Mai.2009

Starke Leistung von Sandra Wallenhorst

St. Pölten/ Sandra Wallenhorst hat mit ihrem Sieg beim Austria IRONMAN 70.3 in St. Pölten mit einer starken Leistung bei ihrem ersten Saisonrennen in einem Weltklassefeld überzeugt. Ganze 4 Stunden und 28 Minuten benötigte die Hannoveranerin über die 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen.


23. Mai.2009

Ironman 70.3 Austria/St.Pölten 2009 stark besetzt

2.400 Teilnehmer wagen heute  24. Mai 2009 den Sprung ins kühle Nass. Aus 39 Nationen werden in diesem Jahr in der niederösterreichischen Landeshauptstadt am Start stehen, womit sich die Teilnehmerzahl beim IRONMAN 70.3 in drei Jahren vervierfacht hat. Diese Rekordteilnehmerzahl wird von großen Namen angeführt. Nationale und internationale Top-Athleten werden das Rennen über 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen in Angriff nehmen.Das Damenfeld in St. Pölten ist stark besetzt. Zu den Top-Favoritinnen zählen die Deutsche Weltrekordhalterin in der Ironmanserie Sandra Wallenhorst, die Ungarin Erika Csomor und die Neuseeländerin Gina Ferguson. Mit Eva Dollinger und Veronika Hauke wird auch Österreich stark vertreten sein.


22. Mai.2009

Pressekonferenz Ironman 70.3 Austria/St. Pölten 2009


19. April.2009

Saisonvorbereitung - aktueller Stand...

Drei Trainingslager auf mallorquinischem Boden haben mir in den letzten drei Monaten den Schliff gegeben, den ich für den Einstieg in die neue Saison benötige. Jetzt ist das Wetter hier in der Heimat zum Glück auch wieder besser, so dass ich die letzten Vorbereitungen absolvieren kann.

Ich freue mich schon sehr auf die ersten Rennen, die mir hoffentlich schon einen positiven Hinweis auf meine Form für Frankfurt liefern werden. Am 24.05. wird, wie schon im vergangenen Jahr, in St.Pölten beim Ironman 70.3 Gas gegeben. Dort war ich im letzten Jahr Dritte, hatte aber bei weitem noch nicht die Laufperformance. Das lässt hoffen für dieses Jahr...Zwei Wochen später fällt der Startschuss beim Ferropolis Triathlon ebenfalls über die halbe Ironmandistanz. Beide Rennen sind für mich jedoch in erster Linie Aufbaurennen, der Fokus liegt auf Frankfurt.

Diese Form der Saisonvorbereitung ist für mich sehr wichtig. Die „Testrennen“ vor einem großen, wie Frankfurt, lassen mich noch rechtzeitig erkennen, wo noch gefeilt werden muss. Das habe ich im letzten Jahr bei meinem relativ schlechten Laufsplit in St. Pölten noch rechtzeitig erkannt und ab Ende Mai hart an der Laufperformance gearbeitet. Hat sich dann für Klagenfurt ja auch ausgezahlt.

Die erste Wahrheit tritt jetzt erst mal am 03. Mai bei einem 10 km Rennen im Rahmen des Hannover Marathon zutage. Mal sehen, was geht...

Keep on swimming, running, cycling!

 

Eure Sandra Wallenhorst

 


13. Februar.2009

Drittplatzierte der IRONMAN WM nun ganz vorn: Sandra Wallenhorst zur Sportlerin des Jahres gewählt

Hannover - Beides war schon eine kleine Sensation: Die hervorragende Saison mit Weltbestzeit beim IRONMAN Austria 2008 um dem 3. Platz beim IRONMAN Hawaii 2008 von Sandra Wallenhorst (Hannover 96) wie auch die Wahl zur „Sportlerin des Jahres" in Niedersachsen.

Die 37jährige Triathletin aus Hannover setzte sich bei der online aber auch schriftlich durchgeführten Abstimmung auch unter den fünf nominierten Sportlerinnen, davon z. B. auch eine Goldmedaillen-Gewinnerin im Dressurreiten, durch und konnte die Mehrheit der insgesamt 34.000 abgegebenen Stimmen auf sich vereinen. Die Juristin und Mutter eines 2 1/2 Jahre alten Sohnes siegte beim IRONMAN Austria in Klagenfurt mit neuer Weltbestzeit auf der Strecke bei einem IRONMAN-Rennen in 8:47:26 Stunden und überraschte die Konkurrenz beim IRONMAN Hawaii mit ihrem gesamtdritten Platz in9:22:52 Stunden. 

„Ich bin sehr glücklich und stolz!" äußerte sich die sympathische Hannoveranerin nach Bekanntgabe des spannenden und mit ganzen 27 Stimmen Vorsprung knappen Ergebnisses auf dem mit 3.200 Gästen gut besuchten „Ball des Sports" im Kuppelsaal des Congress Centrums von Hannover. Von ihrem Laudator Karl Walter Hirche, amtierender Wirtschaftsminister in Niedersachsen und den beiden Moderatoren Jasmin Wiegand (RTL) und Wolf-Dieter Poschmann (ZDF) nahm Sandra Wallenhorst den gläsernen Ehrenpreis für die Sportlerinnenwahl sowie einen großen Blumenstrauß entgegen. Mit der Verlosung eines Mercedes im Wert von 30.000 € und anderen Hauptpreisen übernahm Sandra noch eine weitere ehrenvolle Aufgabe bevor sie dann um vier Uhr morgens mit ihrem Mann und Sohnemann aus dem Hannoveraner Schneewetter in ein Radtrainingslager auf Mallorca für 14 Tage abreiste. 

Die Wahl zum Sportler des Jahres gewann der Beachvolleyballer David Kemperer (28) aus Hildesheim (5. Platz bei den Olympischen Spielen). Mannschaft des Jahres wurde mit dem Faustball-Team der Damen vom Ahlhorner SV eine Randsportart. 

(Text mit Material von Markus Kleinostendarp, Foto der beiden Titelträger der Wahl 2009: Markus KLeinostendarp)